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Zollhaus Göhren Stadt Woldegk und Umland

Zollhaus Göhren

Die Geschichte des Zollhauses

Das Zollhaus wurde ca. Anfang des 19. Jahrhunderts an der Ländergrenze Mecklenburg/Brandenburg erbaut. Mit Beginn der Zollunion 1866 geht das Haus in den Besitz der Gutsverwaltung über und wird als Wohnhaus genutzt. Nach 1945 war es Wohnhaus, später Gemeindebüro und Post. Ab 1980 diente es als Kinderkrippe und Wohnhaus.

1990 erfolgte die Rückübertragung an Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld.

Im Jahre 2006 erfolgte der Kauf durch die Stadt Woldegk. Haupt- und Nebengebäude wurde umfangreich saniert und als Ausstellungs- und Gedächnisstelle gestaltet.

Sie finden hier eine Ausstellung „Mecklenburger im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“. Hier handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Woldegk, der Berliner Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Landeszentrale für politische Bildung. Die Ausstellung erinnert mit Schautafeln an Männer und Frauen aus Mecklenburg, die auf verschiedene Art und Weise und aus unterschiedlichen Motiven Widerstand gegen das NS-Regime geleistet haben. Im Nebengelass ist ein Museum historisch haushaltstechnischer Gerätschaften eingerichtet.

Schulklassen können die Ausstellung kostenlos besuchen.

Zollhaus Göhren

Auskunft: Stadt Woldegk, Karl-Liebknecht-Platz 1, 17348 Woldegk (Navigation: Fürstenwerder Chaussee 9, 17348 Woldegk)

Tel.: 03963/25650 oder 03963/211384

Zollhaus Göhren

17348 Göhren

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Stadt Woldegk Karl-Liebknecht-Platz 1 17348 Woldegk Telefon: 03963 2565-0